Heimische Wildtiere

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Schwarzwild (Sus scrofa)

12_GW_WT (3)Als Alles­fress­er durch­wühlt das Schwarzwild mit dem Rüs­sel den Boden und frisst Eicheln, Bucheck­ern, Wurzeln, Pilze, Würmer, Enger­linge, Jungvögel, Aas u.a. Sein bevorzugter Leben­sraum sind Laub- und Mis­chwälder. Bisweilen sucht es aber auch Wiesen und Felder auf, wo es erhe­bliche Wild­schä­den anricht­en kann.

Fuchs (Vulpes vulpes)

12_GW_WT (4)Der Fuchs bewohnt vor allem Wal­drän­der, ist aber auch auf Feldern anzutr­e­f­fen. Er jagt haupt­säch­lich kleine Nagetiere (Mäuse), frisst daneben aber auch Vögel, Insek­ten, Regen­würmer, Obst, Beeren und Samen. Als Haup­tüberträger der Toll­wut wurde er jahre­lang inten­siv bekämpft. Er ist End­wirt des Fuchs­band­wurmes und trägt zu dessen Ver­bre­itung bei.

Dachs (Meles meles)

12_GW_WT (5)Der Dachs bevorzugt Laub- und Mis­chwälder, wo er als Alles­fress­er über­wiegend nach­tak­tiv ist. Der Dachs sieht nur mäßig, hat einen sehr guten Geruchssinn sowie einen guten Hörsinn. Im Juli/August find­et die Paarungszeit statt. Im Februar/März wer­den die 2 bis 3 (max­i­mal 5) Jun­gen geboren. Der (anders als beim Fuchs) stets sauber gehal­tene Bau ist ein Gangsys­tem mit mehreren Eta­gen, die nicht sel­ten von Fuchs und Wild­kan­inchen mit­be­wohnt wer­den.

Rotwild (Cervus elephus)

12_GW_WT (2)Als größte ein­heimis­che Tier­art besiedelt das Rotwild heute vor allem größere Waldge­bi­ete wie z.B. den Grünewald. Es ist ursprünglich ein Bewohn­er der offe­nen Land­schaft, doch durch die Besied­lung der Men­schen musste es sich in Waldge­bi­ete zurückziehen. Tagsüber hält sich Rotwild in den Ein­stän­den (bevorzugte Aufen­thalt­sorte) auf, die es zur Nachtzeit ver­lässt. Mehrmals am Tag äst es Gräs­er, Kräuter, Baum­früchte, Rinde, Nadeln und Blät­ter. Rotwild beansprucht einen großen Leben­sraum und untern­immt weite jahreszeitliche Wan­derun­gen (Som­merund Win­tere­in­stände).

Rehwild (Capreolus capreolus)

12_GW_WT (1)Das Rehwild ist die im Grünewald am häu­fig­sten vork­om­mende Schalen­wildart. Neben dem Wald bewohnt es auch Wiesen- und Feld­land­schaften. Im Gegen­satz zum Rehbock trägt die weib­liche Rehgeiß kein Geweih. Das Rehwild ernährt sich von zartesten Gräsern und Kräutern, aber auch von den Knospen und dem Laub der Sträuch­er und junger Bäume. Es ist vor­wiegend in der Däm­merung aktiv. Im Mai wer­den 1 bis 2 Kitze, sel­ten 3 zur Welt gebracht.

Hase (Lepus europaeus)

12_GW_WT (6)Der Hase ist vor allem ein Bewohn­er der Wiesen und Felder, ist aber auch im Wald anzutr­e­f­fen. Neben Gräsern und Kräutern frisst er auch Rinde, Knospen und Zweige von Büschen und Bäu­men. Durch die Inten­sivierung der Land­wirtschaft und die fehlende Struk­turvielfalt ist er in manchen Gegen­den in seinem Bestand gefährdet.

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